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Willkommen in Krahule

Die Berggemeinde Krahule liegt in der Mittelslowakei, im zentralen Teil des Mittelgebirges Kremnické vrchy und zieht sich entlang der Straße aus nordwestlicher in südöstliche Richtung. Die Ortsmitte befindet sich in einer Meereshöhe von 872 m, der Ort ist 1000 m lang und 150 m breit. Die Häuser liegen an beiden Straßenseiten. Der Ort hat eine Fläche von ca. 15 ha und die Gemarkung eine Gesamtfläche von 1076 ha. Die Gemarkung hat die Form eines Dreiecks, wobei die kurze Seite durch die Linie zwischen den Bergen Trhovník (989m) und Krahulský štít (958 m) gebildet wird und ungefähr 3 km beträgt. Die Dreiecksspitze liegt von dieser Verbindungslinie ca. 7 km östlich im Wald, ca. 1km vor dem Berg Skalka mit 1232 m. Von Süden schließt der Berg Krahulský das kleine Tal Krahulská kotlinka ab, von wo sich eine herrliche Aussicht nach Süden bis zum Berg Sitno und direkt auf die Stadt Kremnica bietet. Von der Nordseite des Berges Krahulský štít aus ist direkt der Berg Skalka zu sehen. Den nördlichen Teil des Tals Krahulská kotlina schließen die Berge Predné Pláne (1 115 m) und Zadné Pláne (1 178 m) ab. Ihre Hänge bieten ideale Skibedingungen und wurden mit Skiliften ausgebaut. Westlich der Ortschaft erhebt sich der Berg Trhovník (Dorn Stein) und der Blick auf dessen Spitze von Kremnické Bane aus gleicht einem Menschenkopf. Er bietet uns auch einen direkten Blick auf den Punkt, der als Mittelpunkt Europas bezeichnet wird, mit der Johanneskirche. Die Ortschaft grenzt im Süden an Kremnica, im Norden an Turček und im Westen an Kremnické Baňe.

 

GESCHICHTE DER ORTSCHAFT KRAHULE

Am Fuß des Mittelgebirges Kremnické pohorie, 8 km nördlich der Stadt Kremnica liegt die ursprünglich deutsche Berggemeinde Krahule – Blaufuss, welche seit dem 14. Jahrhundert von Holzfällern, Kohlearbeitern und Bergleuten bewohnt wird, Ihre Entstehung und Entwicklung hängt mit der Entwicklung des Siedlungsraums von Kremnica zusammen. Auch wenn das eigentliche städtische Leben dieser Bergbau- und Münzstadt nicht hinter seine Grenze drang, hat Kremnica mittels verschiedener Beziehungen sein Umfeld beeinflusst. Dies waren vor allem Beziehungen im Bereich Wirtschaft, Kultur und Religion. Das ursprüngliche Gebiet, in welchem die Siedlung, die spätere Gemeinde, gegründet wurde, war nach 1320 noch menschenleer, unbewohnt und nur von ausgedehnten Wäldern bedeckt, die zu der königlichen Domäne Zvolen (dt. Sohl) gehörte. Die Ortschaft entstand in einem Gebiet von zwei Meilen Land oder Wald, welche der ungarische König Karol Róbert von Anjou durch die Privilegsurkunde vom 17. November 1328 den Kremnitzer „Gästen“ schenkte und Kremnica zur freien königlichen Bergstadt erhob. Karol Róbert brachte aus seiner süditalienischen Heimat das wirtschaftliche Knowhow mit und begann, nach Kremnica erfahrene Bergleute und Spezialisten für Goldverarbeitung aus mehreren mitteleuropäischen Städten und Münzpräger aus Kutná Hora zu rufen. Die Privilegsurkunde war eigentlich nicht nur die Ursache der Kolonialisierung aus dem Ausland, sondern bald auch der inneren Kolonialisierung. Diese ging von Kremnica aus. Der Urheber war der oberste Herr von Kremnica, genannt Comes königlicher Regisseur wie auch reiche rege Kremnitzer Bürger. Diese erhielten dann in den Bergbausiedlungen das vererbbare Schultheißrecht als Gegenleistung. Basierend auf der am 16. Januar 1640 herausgegebenen Urkunde wurde Pavol König das vererbbare Schultheißrecht in Blaufuss zugesprochen und nach dessen Tod seinem Sohn Jakub König. Die innere Kolonialisierung erfolgte entlang der Bäche bis zur eigentlichen Quelle und drang tief in die Wälder ein. Die Bergleute machten selbst vor dem Wald nicht Halt, der ihnen eher gelegen kam, da die Bergwerke, die Münzanstalt und die Erzverarbeitung viel Holz brauchten. Die ersten Siedler, die hierher kamen, um einen Siedlungsraum für die kleine Siedlung zu bekommen, mussten mit dem großen Wald durch Abholzungen und Rodungen kämpfen. Nach und nach verwandelten sie auf diese Weise die natürlichen Waldgebiete in Weiden, Wiesen und Felder.

 

HISTOIRE DE LA COMMUNE DE KRAHULE

Au pied de Kremnické pohorie (Monts Kremnické) à 8 km au nord de Kremnica, se trouvait un hameau montagnard du XIVe siècle occupépar des bûcherons, des charbonniers et des miniers d´origine allemande ;Krahule – Blaufussune commune particulière. Son origine et son développement sont liés au développement de l´espace résidentiel de Kremnica. Bienquel’influence de la cité minière et monnayeur n´ait pas dépassé sa frontière, Kremnica influença fortement et de façon variée son environnementde par ses activitéset ses relations économiques, son transit, et sa vieculturelle et religieuse. Le développement du territoire historique sur lequel est né le hameau n’arriva qu’un peu plus tard vers 1320. Auparavant inhabité et couvert de forêt, le village fut offertaux « hôtes », bûcherons, miniers et charbonniers de Kremnica par lettre de privilèges du roi hongrois Charles-Robert d´Anjou à dater du 17 novembre 1328 et promu ce hameau en ville royale libre minière, ce qui en fit un domaine royal du vassal de Zvolen. La commune est née sur le territoire à la superficie de deux lieues de terre et de bois que le roi Charles-Robert expérimenté des affaires économiques fit venir du sud de l´Italie jusqu’en Hongrie les meilleurs spécialistes du traitement de l´or, ainsi que de plusieurs villes d´Europe centrale vers Kremnica et compléta l’effectif par des monnayeurs spécialisés. La lettre de privilège donna lieu non seulement à uneimmigrationimportante, mais également et bientôt à une migration interne et méthodique provenant des alentours de Kremnica. Ce déplacement fût orchestré par le plus grand seigneur de Kremnica nommé super intendant royal et élu par les bourgeois de Kremnica -ces derniers recevantpar héritage légal les seigneuries contenant les hameaux miniers,suivant l´acte délivré du 16 janvier 1640. Ainsi, la seigneurie fut donnée à Pavol Konig de Blaufusspar héritage. Quand ce dernier décéda, son fils, Jakob Konig, en devient le propriétaire par héritage.
Ledéplacementintérieur des populations eut lieu le long des ruisseaux jusqu´aux sources et pénétra profondément dans les forêts qui ne purent arrêter les miniers malgré leur compacité. En effet, les mines et l’hôtel des Monnaies furent très demandeurs de bois, et la déforestation servit entre autres à la fonte des minerais. Les premiers « colonisateurs » qui vinrent pour s´emparer de l´espace résidentiel durent abattre les arbres et essoucher les terrains pour vivre. C’est ainsi que la forêt se transforma en pâturage et terre arable.

Obrázok 1 - Záber na lanovku, vlek lyžiarského strediska ski-park Krahule.